TRAUUNG 63
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Schaedel-Wagner -deutsch-
Hepp-Grasmick -deutsch-
Erhard-Gross -deutsch-
Año Eclesiástico/Kirchenjahr:
Libro Bíblico/Buchbezeichnung:-Ohne Text-
Skopus:
Trauung 63 -SIN TEXTO-

Ihr seid, liebe Eheleute, hierher gekommen, um euren
Lebensbund unter Gottes Schutz und Segen zu stellen.
Ihr begehrt heute die Fürbitte der Gemeinde, damit eure vor
dem Zivilregister geschlossene Ehe nach Gottes Wort unter
seinem Beistand geführt und zu seinem Lob vollendet werde.
Gott selbst hat den heiligen Ehestand gestiftet, damit Mann
und Frau nach seinem Willen darin leben, in Liebe und Treue
zusammenstehen und einander dienen.
Gott gibt uns in der Ehe eine feste Ordnung, damit wir
bewahrt werden vor der Herrschaft eigensüchtiger Wünsche und
Begierden. Er stellt uns hinein in diesen Stand, daß eines
dem anderen Güte und Geduld beweist nach dem Wort und
Besipiel unseres Herrn. Er verbindet Mann und Frau zu einer
Gemeinschaft, in der sie einander ganz gehören und schafft
daraus nach seinem Ratschluß in wunderbarer Weise neues
Leben.
Niemand kann die Ehe unverletzt bewahren ohne Führung und
Zucht des Heiligen Geistes, denn unser trotziges und
verzagtes Herz streitet gegen Gottes Gebot und dünkt sich
selber, weise zu sein.
Darum muß Gott uns beistehen, daß wir die Ehe nach seinem
Willen bewahren können.
Bleibet an ihm, damit eure Liebe nicht aufhöre. Tragt in
Geduld des andern Schwachheit.
Werdet nicht hochfahrend oder bitter gegeneinander, sondern
ruft Gott an, daß euch die Kraft zuteil werde, auch in
Kummer und Leid einander treu zu sein.
Alles, was euch dabei Not machen will, das bringt im Gebet
vor Gottes Thron, daß er euch Hilfe sende durch seinen
Geist.
Gott steht zu seinem Wort und seiner Verheißung, wer es
darauf wagt, wird nicht zuschanden.
Verlaßt euch auf ihn von ganzem Herzen, so wird er in den
Tagen der Freude euch behüten vor falscher Sicherheit, in
den Tagen der Sorge vor Undank und Streit.
Vor allem sollt ihr wissen, daß Eheleute immer aufs neue der
Vergebung bedürfen, der Vergebung Gottes und der Vergebung,
die wir einander schenken und voneinander nehmen.
Denn es gibt keine Ehe, in der einer dem anderen schuldig
wird, oft ohne, daß er es weiß.
Aber die Vergebung ist stärker als die Schuld, und sie, die
Vergebung allein, kann die Ehe recht bewahren und erneuern.
So gründet euren Ehebund auf den Herrn Jesus Christus. Ihr
seid durch die Heilige Taufe Glieder seiner Gemeinde
geworden. Darum haltet fest an der Gemeinschaft des Glaubens
und Betens mit allen, die der Gemeinde Christi angehören,
und laßt euch stärken durch Gottes Wort und durch das
Heilige Abendmahl.
Wir aber bitten Gott, daß er eure Herzen in Liebe verbinde
und der Reichtum seines Segens über euch komme.
(Nach einem vorgeschlagenen Ansprachetext für die Trauung
aus der Agende.)