TRAUUNG 55
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Año Eclesiástico/Kirchenjahr:
Libro Bíblico/Buchbezeichnung:2. Timotheus 1, 12 - 2 Timoteo 1: 12
Skopus:
Trauung 55 -2.Timotheus 1,12
"Ich bin gewiß, er kann mir bewahren, was mir anvertraut
ist, bis an jenen Tag."

Nachdem ihr beide euch gefunden habt und beschlossen,
gemeinsam durch dieses Leben zu gehen und darauf vom Staat
beim Zuvilregister diesen euren Beschluß habt registrieren
lassen, steht ihr jetzt hier in der Kirche inmitten einer
christlichen Gemeinde vor dem Angesicht Gottes.
Was wollt ihr hier?
Von vornherein ist zu sagen, daß die Ehe eine rein
menschliche Angelegenheit ist und darum besteht schon da
eine Ehe, wo zwei Menschen sich nur beim Zivilregister haben
zusammenschreiben lassen, weil sie von der kirchlichen
Trauung nichts halten.
Ihr seid auch schon jetzt ohne diese kirchliche Trauung ein
Ehepaar. Eure Ehe wird nicht erst in der Kirche geschlossen.
Wenn das so ist, dann ist noch eben besonders zu fragen:
Warum seid ihr hierher gekommen und was könnt ihr hier
erwarten?
Nur um es ein wenig feierlicher zu gestalten, das wäre doch
zu wenig.
AUF EUCH SOLL DER SEGEN GOTTES GELEGT WERDEN.
Darunter ist nicht nur zu verstehen, daß Gott in eurer Mitte
neues Leben entstehen lassen will. So haben es die Menschen
des vergangenen Jahrhunderts verstanden. Gottes Segen
bedeutet, daß Gott, der Herr, euch in eurem ehelichen Leben
begleiten will, in allen Situationen, die noch über euch
kommen werden, und zwar will er euch so begleiten, daß er
euch seine Hilfe darreicht, die ihr nötig habt. Den Segen
Gottes erhalten, bedeutet die Möglichkeit, mit dieser Hilfe
Gottes im Leben rechnen zu können, sie in Anspruch zu
nehmen. Wir sagen es frei heraus:
Der Segen Gottes ist das schönste und das beste
Hochzeitsgeschenk für ein junges Ehepaar.
In der Ehe vertraut ihr euch durch die Liebe, durch eine
herzliche Zuneigung, aneinader an. Diese Liebe, diese
herzliche Zuneigung, ist gewissermaßen das Fundament einer
rechten Ehe..
Die Verantwortung dafür, daß ihr bis an euer Lebensende in
Liebe und herzlicher Zuneigung anvertraut bleibt, tragt ihr
selbst. Darum besteht, weil ihr auch nur Menschen seid, die
Gefahr, daß etwas zwischen euch treten kann, was an eurer
Liebe rüttelt, was das Füreinanderdasein in Frage stellt,
lästig und unangenehmn erscheinen läßt.
Es ist nicht umsonst nötig, daß der Staat bei jeder
Eheschließung um das Ehepaar die Kette des Gesetzes legt.
Durch das Wort, das euch in eurer Ehe begleiten soll:
"Ich bin gewiß, er kann mir bewahren, was mir anvertraut
ist, bis an jenen Tag",
werdet ihr daran erinmnert, daß euer Gott, der euch segnet,
euch auch die Kraft geben wird, daß ihr bewahret, bis daß
der Tod euch scheidet, was euch anvertraut worden ist,
nämlich gegenseitige Liebe und herzliche Zuneigung.