TRAUUNG 36
Lugar/Ort:

Fecha/Datum: / /
Otros Lugares/Weitere Predigtorte:
Quindt-Rusch
Mohr-Müller
Schneider-Weisheim
Año Eclesiástico/Kirchenjahr:
Libro Bíblico/Buchbezeichnung:Matthäus 6, 8
Skopus:
"Jesus Christus spricht: Euer Vater weiß, was ihr bedürfet,
ehe denn ihr ihn bittet."
Nachdem ihr euch beide die Hand gegeben habt mit dem
Versprechen, nun gemeinsam als Mann und Frau durch dieses
Leben zu gehen, und nachdem ihr diese eure Ehe beim
Standesamt unter den staatlichen Schutz gestellt habt, seid
ihr nun hierher zur Kirche gekommen.
Was wollt ihr?
Wollt ihr ein bißchen Feierlichkeit?
Wollt ihr nur das tun, was eure Eltern auch getan haben?
Das wäre sehr sehr wenig! Und es wäre wahrhaft nicht wert,
dafür in die Kirche zu kommen.
Wer in die Kirche kommt, muß schon etwas mehr erwarten als
ein wenig Feierlichkeit, muß mehr wollen, als ein weig
Gehorsam gegenüber seinen Eltern.
Wer in die Kirche kommt, wer vor Gottes Angesicht stehen
will, der muß etwas ganz Wichtiges und Entscheidendes von
seinem Vater im Himmel erwarten.
So steht ihr nun nicht vor irgendeinem Menschen, sondern vor
Gott, dem Allmächtigen und bittet ihn um seinen Segen für
euren Ehebund, den ihr beide geschlossen habt, das heißt,
ihr bittet euren Vater im Himmel nun gemeinsam, daß er die
Entscheidung, die ihr ganz persönlich für euch gefällt habt,
zu seiner eiegenen Entscheidung macht. Ihr bittet Gott
darum, daß er von euch beiden sagt:
Ja, es ist auch mein Wille, daß dieser Alexander Quindt und
die Emma Rusch, gemeinsam als Eheleute durch dieses Leben
gehen und ich verspreche, daß ich diesen beiden jeden Tag
neu die Kraft schenken werde, die sie nötig haben, um ein
guter Ehemann, um eine gute Ehefrau, zu sein.
Jeden Tag neu dürft ihr gemeinsam Gott bitten, daß er euchd
as schenke, was ihr für die koimmenden Tage, Wochen, Monate
und Jahre n":otig habt.
Wenn ihr diesen Segen zu eurer Trauung so versteht, dann
braucht ihr für eure Zukunft keine Angst zu haben.
Es werden wohl auch schwere Tage über euch kommen,
vielleicht daß ihr euch beide Leid bereitet,, vielleicht
auch andere Menschen, vielleicht auch aüßere Umstände, wie
Krankheit und Not, aber all das wird euch nicht mehr
ausei9nanderreißen können, siondern eure gegenseitige Liebe
und Zuneigung nur stärken, denn Gott, der Herr, ist mit euch
und bei euch und bringt alles, was in Unordnung geraten ist,
wieder in Ordnung.
Es ist schon eine herrlcihe und feine Sache, wenn ein
Ehepaar weiß, wir gehen nicht allein durch das Leben,
sondern mit uns geht Gott, der Allmächtige, mit uns geht
der, dem alle Gewalt gegeben ist im Himmel und auf Erden,
dem alles zur Verfügung steht, um uns zu helfen.
Und so kann es für euch nur das Eine geben, bei diesem Gott
zu bleiben, bei seinem Wort zu bleiben und mit denen, die
auch Kinder Gottes sind, zu loben und zu danken.
Und so kann es für euch auch nur nur zu eurem Besten dienen,
da ihr als Eheleute gemeinsam eure Hände faltet und zu Gott
in aller Freude und in aller Not betet. Er weiß immer Mittel
und Wege, um euch zu helfen, um euch zu segnen.
Jesus Christus ruft das selbst euch in eurem Trauspruch zu:
"Euer Vater weiß, was ihr bedürfet, ehe denn ihr ihn
bittet."