TRAUUNG 34
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Año Eclesiástico/Kirchenjahr:
Libro Bíblico/Buchbezeichnung:Daniel 6, 11
Skopus:
"Danaiel hatte in seinem Obergemach offene Fenster nach
Jerusalem, und fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete,
lobte und dankte seinem Gott."
In der Heiligen Schrift wird uns das Leben dieses Mannes
Daniel erzählt.
Er ist ein Mensch, wie wir alle, ein Mensch, der wie wir
alle, Probleme, Nöte und Schwierigkeiten durchzustehen
hatte, aber der selbst in den xtremsten Situationen noch
viel Fröhliches und Erstaunliches erleben durfte.
Er wurde als kleiner Junge schon gefangen und weit weg von
seinen Eltern und von seiner Heimat verschleppt, aber am
Ende war er neben dem König einer der mächtigsten Männer im
fremden Lande geworden. Es ist ihm ähnlich gegangen wie dem
anderen im Volk Israel, Josef.
In allem, was er tat, erwies er sich als ein Mensch Gottes.
Was befähigte ihn, in Freud und Leid, bis hin zu seinem
Aufenthalt in einem Löwenkäfig und bis zu seiner Stellung
als ein hoher Regierungsbeamter froh und glücklich ziu sein?
Eben dieses, was unser Text uns sagt:
"Danaiel hatte in seinem Obergemach offene Fenster nach
Jerusalem, und fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete,
lobte und dankte seinem Gott."
Das heißt doch:
Daniel hatte eine direkte persönliche Verbindung mit seinem
Gott, einen Kontakt, der sich auch in einem täglichen
Gespräch mit ihm auswirkte.
Warum hören wir jetzt diese Geschichte von einem Masnn
Daniel aus alter Zeit, da ihr zwei vor dem Angesichte Gottes
syehy, um als junges Ehepaar den ehelichen Segen zu
empfangen und damit das Versprechen Gottes, euch auf eurem
gemeinsamen Wege helfend beizustehen?
Dieser euer Trauspriuch will euch einladen, dasselebe zu
zweien, als Eheleute, zu machen, was Daniel nallein in alter
Zeit gemacht hat?
Ihr möchtet doch auch in einer engen persönlichen Verbindung
mit Gott, eurem Schöpfer, leben, mit ihm täglich sprechen,
für ihn euer Haus weit offen halten. Nur so könnt ihr ihm
sagen, was euch drückt und bedrückt. Nur so könnt ihr das in
Empfang nehmen, was er euch als seine Hilfe anbietet.
Selbstverständlich kommt die Frage sofort, wo ist denn Gott
zu finden?
Bei Daniel war es so, daß er die Fenster öffnete nach
Jerusalem, da, wo er, Gott, versprochen hatte, sich finden
zu lassen. Heute wissen wir, daß er sich in seinem Wort und
Sakrament finden lassen will, auch im Gebet. Was immer nur
möglich ist, wenn wir suns zur Gemeinde, zur Kirche Jesu
Christi halten.
Wollt ihr wirklich aus der Hilfe Gottes leben, wollt ihr
alle Tage neu die Kraft erhalten, um alle Schwierigkeiten zu
überwinden, wollt ihr wirklich auch als Eheleute froh und
glücklich sein, dann laßt das Wirklichkeit in eurem Leben
werden, was Daniel froh und glücklich gemacht hat:
"Danaiel hatte in seinem Obergemach offene Fenster nach
Jerusalem, und fiel dreimal am Tag aauf seine Knie, betete,
lobt und dankte seinem Gott."