TRAUUNG 31a
Lugar/Ort:

Fecha/Datum: / /
Otros Lugares/Weitere Predigtorte:
Schulz-Brauer
Graf-Meier
Año Eclesiástico/Kirchenjahr:
Libro Bíblico/Buchbezeichnung:Jeremia 14, 21
Skopus:
Trauung 31a -"Herr, gedenke doch an deiunen Bund mit suns
und laß ihn nicht aufhören."
Ihr habt beide einen Bund geschlossen, den ehelichen Bund.
Mit diesem Bund versprecht ihr euch gegenseitig Liebe und
Treue und Fürsorge bis an euer Ende. Wir wissen, da dieser
Bund bedeutet:
Daß ein jeder dem anderen mit seinen Gaben hilft und
beisteht, damit dieses Leben nicht als Einzelner gemeister
werden braucht, sondern immer zu Zweien.
In dem Sprichwort:
"Freude in der Ehe ist doppelte Freude und Leid in der Ehe
ist durch das gemeinsame Tragen nur halbes Leid."
steckt in der Tag eine tiefe Lebenswahrheit.
Worin liegt der Ehebund eigentlich begründet?
In der Liebe des eienen Mannes zu der einen Frau? In dem
gegenseitigen körperlichen Verlangen des einen Mannes und
der einen Frau? In dem Wunsch, in Krankheit und im Alter
versorgt zu werden? In dem Wissen, zu Zweien im Leben besser
voran kommen zu können?
In der bewußten Erfüllung der Verantwortung, mit dafür zu
sorgen, daß man in seinen Kinder weiter lebt, daß das
menschliche Geschlecht nicht ausstirbt?
Ohne Zweifel gehört das alles zu einer rechten Ehebegründung
mit dazu. AQllerdings wissen wir als Christen noch
Entscheidendes mehr. Wir wissen, daß der Gott, der usns als
Mann und Frau geschaffen hat, und der uns erhalten will, und
der uns in seiner abgrundtiefen Liebe seinen Sohn Jesus
Christus gesandt hat, den ehelichen Bund zwischen einem ganz
bestimmten Mann und einer ganz bestimmten Frau gestiftet und
gegründet hat.
Das ist das eigentliche Fundament einer Ehe.
Wenn eine Ehe auf diesem Fundament gebaut ist, mögen dann
auch einmal die anderen Begründungen schwach und wankend
werden, kann sie nicht in die Brüche gehen.
Wenn Ehemann und Ehefrau den ehelichen Bund jeden Tag neu
aus der Hand Gottes nehmen, ist ihnen die Garantie
geschenkt, daß der eheliche Bund hält und dauert bis Gott
ihn selbst durch den Tod wieder löst.
Wenn wir das wissen, da der eheliche Bund, daß eheliche
Liebe und Hilfe und Verstehen im letzten Grunde im Gottes
Willen, in seiner Liebe und Hilfe und Verstehen zu uns
begründet liegt, dann wäre es doch wohl die
selbstverständl;ichste Sache, daß Mann und Frfau sich
gemeinsam von Gott lieben, helfen und verstehen lassen. Wie
heißt es in einem Schriftwort:
"Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner
Gerechtigkeit,m so wird euch alles andere zufallen."
Und an diese Begründung, nur mit anderen Worten, will euch
euer Hochzeitsspruch erinnern:
"Herr, gedenke doch an deinen Bund mit suns und laß ihn
nicht aufhören."