TRAUUNG 28b
Lugar/Ort:

Fecha/Datum: / /
Otros Lugares/Weitere Predigtorte:
Kerbs-Voelker
Meier-Meier
Müller-Spretz
Año Eclesiástico/Kirchenjahr:
Libro Bíblico/Buchbezeichnung:Psalm 127, 1
Skopus:
"Wo der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die
daran bauen."
Dieser Satz ist aus einem Liede des alten Volkes Gottes
genommen. Es ist ein Lied, das vom Häuserbau redet und von
Kindern, die eine Gabe Gottes ssind und die Eheleute
glücklich preist, die ihr Haus angefüllt mit großem Reichtum
dieses köstlichen Gottes Geschenkes haben.
Dieses Lied ist also ein Hochzeitslied, das -gedichtet von
älteren erfahrenen Menschen- von der Jugend dem Brautpaar
vorgesungen wurde.
Was in diesem unseren Gpottes Wort gesagt wird, haben nicht
nur die Menschen damals vor 3 bis 4.000 Jahren erlebt und
erfahren, ssondern die Menschen durch alle Generationen
hindurch bis auf den heutigen Tag:
"Wo der Herr nicht das Haus bauet, so arbeiten umsonst, die
daran bauen."
Ihr habt beide beschlossen, gemeinsam durch dieses Leben zu
gehen. Ihr habt den festen Vorsatz und die größte Liebe und
Freude und Sehnsucht dazu, gemeinsam euch darum zu bemühren,
den Bau eurter Ehe und wenn es gegeben ist, auch das
wunderbare Werk einer Familie in Angriff zu nehmen. Wahrlich
ihr habt damit ein schönes Werk angefangen.
Eheliches gemeinsames Zusammenleben, ein gutes
Familienleben, ist ein herrliches Geschenk Gottes an uns
Menschen.
Aber das ist doch klar, daß wir Gottes Geschenk nur dann
recht in Empfang nehmen können, wenn wir es aus der Hand
Gottes nehmen wollen.
Wollen wir die ganze Freude eines ehelichen Miteinanders
erleben, wollen wir an einem recht schönen Haus unserer Ehe
bauen, dann haben wir Gott am Haus dieser Ehe mitbauen zu
lassen.
"Wo der Herr nicht das Haus baut",
so baut ihr umsonst daran und wenn ihr tausendmal bekennt
und beteuert, wir haben uns doch so lieb, was brauchen wir
Gott dazu.
Lassen wir uns das doch gesagt sein von den Menschen der
alten Zeit und den Eheleuten unserer Tage:
Wer Gott nicht mit in seine Ehe nehmen will, der muß es nur
zu bald erfahren, daß aus dem köstlichen Geschenk Gottes ein
schmutziges Haus unserer Triebe wird, wo beide sich nicht
mehr verstehen können und wollen, wo der Mann seine Frau als
Arbeitssklavin behandelt und wo die Frau ihrem Mann nicht
mehr helfend zur Seite steht und wo Friede und Glück und
Freude keinen Raum mehr haben.
Nun steht ihr ja hier nicht vor dem Zivilregister, sondern
in der Kirche vor Gottes Angesicht undd amit wollt ihr doch
sagen:
Wir wollen junge Eheleute sein, die dem Geber der Ehe, Gott,
die Türe zuz unserer Ehe nicht verschließen wollen, sondern
indem ihr um Gotytes Segen bittet, bittet ihr ihn darum, daß
er sehr oft bei euch sein möge, daß er niemals von euch
weggehen möge.
Wenn ihr ihn in eurter Mitte läßt, dann wird auch eure Ehe,
auch eure Familie, ein Werk sein, das Bestand hat bis daß
der Tod euch scheidet.
"Wo der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die
daran bauen."