TRAUUNG 08
Lugar/Ort:

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Otros Lugares/Weitere Predigtorte:
Peil-Konradi
Herbel-Herbel
Ruppe;-Reimer
Erhard
Año Eclesiástico/Kirchenjahr:
Libro Bíblico/Buchbezeichnung:2. Chronik 14, 10
Skopus:
Trauung 8 -2.Chronik 14,10
"Hilf uns, Herr, unser Gott, denn wir verlassen uns auf
dich."

Ihr seid hier vor das Angesicht Gottes gekommen, um als
jungvermmähltes Ehepaar für euren gemeinsamen Lebensweg
Gottes Segen zu erbitten. Vielleicht fragt ihr euch
insgeheim:
Brauchen wir denn überhaupt Gottes Segen für unseren
Ehestand? Wir werden mit dem Leben zu zweien auch so fertig.
Vielleicht fragt ihr in eurem Herzen gar nichts nach diesem
Segen und wollt nur einer christlichen Sitte genügen?
Aber es wäre dann trotzdem zu fragen:
Worauf wollt ihr euch ohne Gottes Segen in eurem gemeinsamen
Leben verlassen?
Auf eure Gesundheit und körperliche Kraft?
Auf ein glückliches Geschick oder auf sonst etwas?
Alles, was es hier auf dieser Erde gibt, kann einmal
zerbrechen, selbst eheliche Liebe und Treue.
Wolltet ihr euren gemeinsamen Lebensweg begiennen mit dem
einzigen Vertrauen auf menschliche und irdische Dinge, dann
hätte ich Angst um euch, um eure Liebe und Treue, um eure
Ehe und Familie und auch um euer weiteres Vorwärtskommen.
Wer aber seine Ehe beginnt mit dem Stehen vor dem Angesicht
Gottes und mit der Bitte um Gottes Segen, der weiß und
bekennt damit klar und deutlich:
Ich mag und kann allein oder auch zu zweien nicht gehen,
nicht einen Schritt.
Ohne eine entscheidende Hilfe, die nicht von uns selbst
kommt, kann auch ein junges Paar nicht durch das Leben
gehen, selbst wenn es im Vollbesitz aller Kräfte meint, den
Himmel stürmen zu können.
Was wißt ihr schon jetzt, was nicht alles an Not und Elend
und Sorgen und Kummer in eurer Ehe auf euch einstürmen wird?
Und es ist ja gut, daß wir nicht alles vorher wissen.
Aber hier in unserem Text sagt uns einer, der schon vor über
3.000 Jahren erfahren hat, wer euch auf eurem gemeinsamen
Lebensweg helfen kann und helfen will.
Da ist einer, der sein ganzes Vertrauen auf Gott, den Herrn,
gesetzt hat und er ist in seinem Leben nicht enttäuscht
worden.
Wollt ihr es nicht auch mit ihm, dem Vater im Himmel,
versuchen?
Wißt ihr, daß ihr dann euer Vertrauen nicht auf einen
Betrüger setzt, der euch enttäuschen wird, sondern auf den,
der Himmel und Erde geschaffen hat, dem also alles, aber
auch alles auf dieser Erde zur Verfügung steht, um euch zu
helfen.
Er ist es gewesen, der euch zusammengetan hat. Das dürft ihr
ganz bestimmt wissen. Gott wollte es, daß gerade ihr beide,
Ehemann und Ehefrau werdet und er will euch helfend auf
eurem gemeinsamen Eheweg begleiten.
Wollt ihr diese Hilfe Gottes für euren gemeinsamen Lebensweg
annehmen?
Dann hat diese kirchliche Trauung für euch eine ganz
entscheidende Bedeutung, denn hier bitten wie alle
miteinander Gott um diese Hilfe für euch auf eurem ehelichen
Wege.
Ja, wir bitten nicht nur um diesen Segen, sondern im Namen
Gottes legen wir ihn auf euch und bezeugen damit als eine
christliche Gemeinde:
Ihr habt bereits diese Hilfe Gottes. Er hält euch seine
Hilfe bereit und ihr braucht sie nur in Empfang zu nehmen.
Ihr braucht eure leeren Hände nur zu ihm emporzustrecken und
er wird sie füllen mit dem,
was ihr nötig habt, heute, morgen und bis daß der Tod euch
scheidet.
Und mit dieser Hilfe dürft ihr dann getrost, ohne Sorgen und
in großer Freude, euren
Ehestand beginnen. Und ihr dürft euch gegenseitig aufnehmen
als Mann und Frau zur gegenseitigen Hilfe.