3 BEERDIGUNG 94
Lugar/Ort:Spretz-Friedhof

Fecha/Datum: / /
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Año Eclesiástico/Kirchenjahr:
Libro Bíblico/Buchbezeichnung:Johannes 14, 19 - Juan 14: 19
Skopus:
3 Beerdigung 94 -HJohannes 14,19
"Jesus Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben."

Es ist eine alte Weisheit, daß unser Weg über diese Erde ein
Weg durch die Dunkelheit ist, ein Weg durch Sorgen, Kummer,
durch Angst und Furcht und Krankheit und schließlich durch
den Tod.
Und dabei wissen wir, daß die letzte Ursache dieser
Dunkelheit, auch unseres Lebens, bei uns selbst liegt.
Es ist unsere Feindschaft gegen Gott.
Aber wir wissen auch das andere, daß auf einmal aus dem
Himmel ein helles strahlendes Licht in unsere Dunkelheit
leuchtete und unseren Weg hell machte.
Dieses Licht hat eine menschliche Gestalt.
Wer ihn angenommen hat, kann mit ihm durch das Leben gehen,
selbst durch Kummer, Angst und Sorgen,
Krankheit und Tod hindurch, hinein in eine neue Welt.
Dieser Jesus hat uns auch das Wort gesagt:
"Ich lebe und ihr sollt auch leben."
Wer an ihn glaubt, weiß von der Ohnmacht des Todes; ja, wir
können sagren:
Durch Jesus Christus ist der Tod getötet worden.
Er, der Tod, tut wohl so, als ob er noch Macht und Gewalt
besitzt und freut sich, wenn ihm Tränen geopfert werden und
Menschen vor ihm Angst haben.
Nur unter solchen Menschen kann er noch seine ohnmächtige
Macht ausüben.
Für die, die hinter Jesus Christus hergehen, ist das ganze
Wüten des Todes nur noch ein leeres Theaterspiel, selbst der
Tod weiß, daß er durch Jesus Christus besiegt worden ist,
daß er ausgespielt hat.
Er, der Herr, schritt am Auferstehungstage mitten durch den
Tod hindurch ins wahre Leben. Und nun sagt er uns, daß das,
was er erlebt hat, wir auch erleben können:
"Ich lebe und ihr sollt auch leben."
Zu wem sagt er das?
Zu dir und zu mir und zu unserem Verstorbenen. Er sagt das,
weil wir alle doch solche Menschen sein wollen, die mit ihm
durch das Leben gehen und auf sein Wort hören wollen.
Wenn wir wissen, daß für uns der Tod nicht das Letzte ist,
sondern der Durchgang zu einer neuen Zukunft, dann wird sich
auch unsere Einstellung zum Tode verändern, dann fürchten
wir uns nicht mehr, dann sind wir nicht trostlos traurig,
wenn wieder ein lieber Mensch von uns gehen muß.
Christen sind solche, die gern bereit sind, die Aufgaben
dieses Lebens anzupacken, die sich aber auch schon freuen
auf eine neue und bessere Zukunft.
Wir haben die freudige Hoffnung, daß unser Verstorbene mit
zu denen gehört, zu denen Jesus gesagt hat:
"Ich lebe und ihr sollt auch leben."