3 BEERDIGUNG 112
Lugar/Ort:Otto Johann Fischer-Haus

Fecha/Datum: / /
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Año Eclesiástico/Kirchenjahr:
Libro Bíblico/Buchbezeichnung:Hebräer 13, 14
Skopus:
"Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die
zukünftige suchen wir."
In der letzten Zeit haben wir, wie auch bei unserem
Verstorbenen hier, es schon oft erlebt, dasß Menschen, die
hier in unserer Umgebung groß geworden und dann nach Buenos
Aires gezogen sind, am Ende ihres Lebens eine große
Sehnsucth zu den Stätten ihrer Jugend bekommen haben undd a
die letzten Tage ihres Lebens gern verbringen möchten oder
hier sich wenigstens ihre letzte Ruhestatt wünschen.
Das alles zeigt normalerweise an, daß sie sich in der Fremde
nicht glücklich gefühlt haben, daß sie sich heimatlos
vorkamen.
Ebenfalls gibt es viele Menschen, die in ihrer Jugend einst
sehr viel von der christlichen Gemeinde und Kirche hielten
und dann auf einmal meinten, im letzten Grunde ohne sie
auskommen zu können und sich nicht mehr am kirchlichen Leben
beteiligten und sich nichts mehr daraus machten.
Und dann am Ende ihres Lebens auaf einmal eine große
Sehnsucht nach ihr bekamen und auf alle Fälle christlich
beerd9igt werden möchten.
Damit zeigen sie an, daß sie alle im letzten Grunde ohne
Gemeinde, ohne Kirche, ohne die Gemeinschaft mit anderen
Christen, unglücklich gewesen sind, sich verlassen und
einsam fühlten.
Gleichfalls gibts es viele, die einst im fröhlichen Glauben
an Gott und Jesus Christus gestanden haben, auf Gottes Wort
gehört und danach gelebt haben und dann wollten sie nichts
mehr davon wissen, gingen ihren eigenen Plänen und Gedanken
und Wünschen und Begierden nach und dann am Ende ihrers
Lebens greifen sie nach Jesus Christus, nach dem Wort
Gottes, nach dem Gebet, wie nach einem Strohhalm, der vom
Tode des Ertrinkens retten soll, weil sie Angst haben vor
dem Ende ihres verpfuschten Lebens.
Nach den Erfahrungen, die normalerweise bbisher gemacht
worden sind, finden solche Menschen nicht mehr das, was sie
suchten, die Stätte der Kindheit hat sich verändert, die
christliche Gemeinde ist nicht mehr das, was sie sich
erträumt haben und Jesus Christus verschleudert sein ewiges
Heil nicht für Nichts und wieder nichts.
Er erwartet eiegentlich mehr von uns Menscfhen als die
letzten hilfeschreienden Augenblicke unseres Lebens. Er
erwartet mehr von einem Mesnchen, als das Sichgefallenlassen
einer christlichen Beerdigung. Er ist nicht mit Zeremonien,
mit ein wenig Frömmigkeit oder Kirchlichkeit zufrieden,
sondern erwartet von uns den ganzen Gehorsam alle Tage
unseres Lebens, und zwar einen Gehorsam, nicht wie wir ihn
uns erdenken, sondern wie Er, Jesus Chriostus, nach seinem
Wort, ihn selbst versteht. Billiger ist seine Gande, anders
ist das ewige Leben nicht zu haben. Was billig ist, taugt
sowieso nichts.
Ohne diesen ganzen Gehorsam werden wir die zukünftiege
Stadt, die Gott uns vorbereitet hat, nicht finden, auch
nicht erreichen. Wir kehren höchstens zurück zu den
Wunschbildern unserer Träumerei eines Heimatdorfes, einer
Gemeinde, eines Glaubens, die es gar nicht gibt und die es
nie gegeben hat.
Darum kann es gar nicht anders sein als daß hier am Grabe
usneres Verstorbenen fragen:
War er einer, der das Ziel seines Lebens erreicht hat?
Sind wir alle auf dem Wege, auf dem Gott uns sehen möchte
und der fdahin führt, wohin Gott uns führen möchte undd
eswegen er seinen Sohn auf diese Erde sandte. Er möchte, daß
wir da sind, wo Jesus Christus selbst ist, und zwar an der
Arbeit zum Heil fürt uns alle und wir als seine Mitarbeiter.
Heil und eweiges Leben gibt es nur für den, der mit und bei
diesem Jesus Christus an der Arbeit ist.
Kann von uns alle wenigstens das gesagt werden, was unser
Text uns sagt?:
"Wir haben hier keine bleibende Stadt, ssondern die
zukünftige suchen wir."
Es ist gut, daß ich diese Antwort für uns alle nicht weiß.
Der Verstorbene wird sie jetzt Gott selbst geben müssen. Und
wir anderen werden diese Frage vor uns selbst und vor Gott
geben können.
Allerdings wäre das ein Wunder ohnegleichen, wenn wir alle,
unser Verstorbene und wir bekennen könnten:
Wir befinden uns alle auf dem Wege zum Ziel usneres Lebens,
wie Gott es haben will, dann gäbe es keinen Unterschied
zwischen uns und dem Verstorbenen, dann gäbe es keinen
Unterschioed zwischen Himmel und Erde, ja, dann wäre der
Himmel aauf Erden, dann wäre Gott mit uns zum Ziel hgekommen
und mit weniger ist ER nicht zufrieden.