3 BEERDIGUNG 106
Lugar/Ort:Herr Schaedel-Friedhof

Fecha/Datum: / /
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Frau Hartmann-Haus -deutsch
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Maria Riffel -deutsch
Sra. de Block -spanisch
Frau Eurich -spanisch
Año Eclesiástico/Kirchenjahr:
Libro Bíblico/Buchbezeichnung:2. Thessal. 2, 16 - 2 Tesal. 2: 16
Skopus:
3 Beerdigung 106 -2,Thessal.2,16
"Er aber, unser Herr Jesus Christus und Gott, unser Vater,
der uns hat geliebt und uns gegeben einen ewigen Trost und
eine gute Hoffnung durch Gnade. Er mache getrost eure
Herzen."

Der Apostel Paulus schreibt an die Thessalonicher von einer
Realität, die auch uns gilt, die wir mit Ernst Christ sein
wollen und jetzt durch den Tod eines lieben Menschen so sehr
betrübt worden sind.
Er schreibt, daß wir Menschen, die wir doch nur eine
Handvoll Staub sind, Gottes geliebte Kinder sein dúrfen, für
die er sogar seinen Sohn Jesus Christus auf die Erde
schickte.
Es ist das fast nicht zu glauben, wenn wir einmal über
unsere ganze Erbärmlichkeit als Menschen nachdenken, daß das
stimmt:
Gott will mit uns sein, die wir aus uns selbst ein Nichts
sind. Er hält uns fest in seiner Hand und gibt uns seine
Hilfe, daß wir unser Leben und unseren Tod durchstehen
können.
Gott liebt durch Jesus Christus uns, dich und mich, auch
unseren Verstorbenen, denn wenn für uns der Tod auch eine
unüberschreitbare Grenze bedeutet, für den Herrn bedeutet er
nichts.
Das zeigte sich am Auferstehungstag, da er mitten durch den
Tod hindurch ging und sich als der Lebendige erwies.
In seiner Hand sind wir als Lebende und als Tote.
Er ist der Herr über Lebende und Tote und darum ist der
Unterschied für ihn nicht vorhanden.
Wir als Christen wissen wohl, daß der Tod, wo er erscheint,
Traurigkeit und Not und Schwierigkeiten verursacht, aber
doch nicht so, daß wir verzweifeln und ohne Hoffnung sein
müssen. Paulus sagte:
"Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben
wir dem Herrn, darum wir leben oder wir sterben, so sind wir
des Herrn."
Wenn Jesus Christus der Herr des Lebens und der Herr des
Todes ist, und wir als Christen in seiner Hand, dann wird er
für uns, die wir lebend zurückbleiben, schon die Hilfe
wissen, um die Probleme, die der Tod unseres Lieben
geschlagen hat, zu lösen und dann wird er, der uns liebt,
jetzt auch beim Verstorbenen sein und ihn erleben lassen,
was es heißt, ein Mensch mit Zukunft, mit einer großen
Hoffnung zu sein, die auch durch den Tod nicht anulliert
werden kann.
"Er, unser Herr Jesus Christus und Gott, unser Vater, der
uns hat geliebt und einen ewigen Trost gegeben hat und eine
gute Hoffnung durch Gnade, der mache getrost eure Herzen."