3 Außergewöhnliche Gottesd.- 80
Lugar/Ort:Lucas González ER

Fecha/Datum:01/08/1969
Otros Lugares/Weitere Predigtorte:
Año Eclesiástico/Kirchenjahr:Lektorenrüstzeit
Libro Bíblico/Buchbezeichnung:Matthäus7,24-29(Lukas6,47-49)Einführung
Skopus: Aus dem rechten Hören folgt ein rechtes Tun.
3 Außergew.Gottesd. 80 -Lektoren-Rüstzeit-Matth.7,24-29
"Jesus spricht: Darum, wer diese meine Rede hält und tut
sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf den
Felsen baute. Da nun ein Platzegen fiel und die Wasser kamen
und wehten die Winde und stießen an das Haus, fiel es doch
nicht, den es war auf den Felsen gegründet. Und wer diese
meine Rede hört und tut sie nicht, der ist einem törichten
Mann gleich, der sein Haus auf den Sand baute. Da nun ein
Platzregen fiel und kamen die Winde und stießen an das Haus,
da fiel es und tat einen großen Fall. Und es begab sich, daß
Jesus diese Rede beendet hatte, entsetzte sich das Volk über
seine Lehre, denn er lehrte mit Vollmacht und nicht wie ihre
Schriftgelehrten."

Der Kontext: Ende der Bergpredigt, dann folgt sein, des
Herrn Tun. Der Text steht im Matthäus-Evangelium, welches in
einer judenchristlichen Umgebung für judenchristliche
Gemeinden geschrieben ist.
Kennzeichen:
Die Auseinandersetzung zwischen Gesetz und Evangelium.
Material des Textes: Hausbau und Sturm und Überschwemmung
als Gleichnis.
Unterschied zu Lukas 6,47-49:
Lukas: gründliche Fundamentenarbeit
Matthäus: nur Bau auf einem Felsen.
Einteilung des Textes:
24-27 Gleichnis und Deutung
28-29 Redaktioneller Schluß und Übergang (vom Reden zum
Handeln).
Gericht Gottes:
Matth. 8,23-27 Stillung des Sturmes
Matth. 24(38+39)
Das Gericht im Bilde des Sturmes und des Wassers
umfaßt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Jona2,4-6
2.Mose 14 Bedrohung beim Durchgang durch das Rote Meer.
Offenbarung 13, 1 Der Antchrist kommt aus dem Meer.
Klug sein: Wer sein Leben im Blick auf seine Lage an die
Zukunft denkt.
Dumm sein: Wer sich nicht zu Jesus Christus als dem Zeugen
Gottes bekennt.
Klug und dumm wird verstanden jenseits von aller
menschlichen Klugheit und Dummheit.
Allerdings ist diese Klugheit und Dummheit mißverständlich,
weil unter Klugheit die Begabung und das Verstehen der
Zusammenhänge des Lebens verstanden wird und unter Dummheit,
das Unbefähigtsein und die Zurückgebliebenen.
Fels: Matthäus 16, 16+18 Du bist
Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.
Haus: Haus Gottes, die Kirche, die Gemeinde
Jesucristi.
Rede - Worte: Jesu Worte;
1. Besonders hier die Worte der Bergpredigt
2. Die anderen Redengruppen bei Matthäus: 10, 1-42; 13,
1-58; u. Gleichnisse
3. Das Wort Gottes erfordert HÖREN UND TUN.
Ein Hauptbestandteil der urchristlichen Auffassung
vom Glauben:
GLAUBEN IST HANDELN.
Matthäus 7,12

Matthäus 10,27

Lukas, 8, 15

Lukas, 8, 21

Johannes 8, 37ff

Johannes 15 vom Weinstock

1. Joh. 3, 18

Jakobus 1, 22-23

Das Gleichnis vom 4-=fachen Acker

Matthäus 13, 1-9;24-30
Das ist nicht ein einfaches Tun, selbst nicht in seinem
Namen:
Matthäus 7, 22-23,
auch nicht einfach ein Tun irgendeines Gottes Wortes,
sondern immer sein konkretes Wort: Matth. 5,
21/22;27/28;31/32; 33/34;38/39;43/44
Matthäus 17,5 "Dies ist mein lieber Sohn, den sollt ihr
hören."
Johannes 8, 26 "Was ich von ihm gehört habe, das rede ich."
Darum gilt es zuerst zu hören.
Lukas 10, 38-42 Naria und Marta
Lukas 3, 10 + 10,24 Was sollen wir tun?
Matth. 11, 15 + 16
Lukas 11, 28
Johannes 5, 24
Offenbarung 2, 7
HEUTE HÖREN: Lukas 10, 16 Wer euch hört, hört mich.
a) Voraussetzung: Apostelgeschichte 10, 33
2. Timotheus 2, 2
b) Fragen und Forschen und Analysieren:
Lukas 3, 10 (10,24) Was sollen wir tun?
Was bedeutet es ganz konkret, heute die Bergpredigt zu hören
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UNSER TEXT:
Inhalt: Ich, Jesus, als das heute an euch ergehende Wort
Gottes möchte nicht nur von euch gehört werden, allerdings
kommt es entscheidend auf dieses Hören an, sondern es soll
auch getan werden, damit das, was begonnen wurde,
weitergeführt werde:
Das Reich Gottes inmitten dieser Welt, zum Heil aller
Menschen.
Jesus bezeugt: Wer meinem Worte folgt, es tut, der ist nicht
nur mein Mitarbeiter, sondern er hilft mit, eine bessere
Zukunft zu gestalten. Er wird im Gerichtsgeschehen Gottes
bewahrt bleiben, weil in mir Heil und Gericht beschlossen
ist.
Wenn das verstanden wird, zu predigen, dann wird unter uns
auch in unseren Gemeinden
Vers 28 und 29
sichtbar.
Gottes Gegegnwart wird erkannt, auch Entsetzen und
Erschrockensein darüber, daß Gott heute noch aktuell zu uns
spricht und erwartet, daß sein Wort getan wird.
Skopus: 1. Durch glaubendes Handeln in der Bindung an Jesu
Reden erhält und behält unser Leben einen fetsen Halt.
2. Jesu Rede von dem, was Gott heute will, und dem
er selbst nachkommt, trifft auf Hörer, die ihm nachkommen
können
3. Jesus öffnet uns den Weg in die Zukunft, trotz
aller vor uns liegenden Dunkelheit, und zwar dadurch, daß
wir sein Wort PRAKTIZIEREN.
Angeredet werden seine Jünger, Christen, nicht die, die
draußen stehen.
Jesu Worte sind Worte von der neuen Gerechtigkeit, die durch
die Tat umgesetzt werden sollen.
Es geht nicht so sehr um HÖREN oder TUN, sondern um rechtes
oder falsches Tun, ob das Tun des jüngers christusgemäß ist.
Wichtiges zu merken:
Es prägt sich in diesen Versen das Mißtrauen Jesu und der
Urkirche gegen die Welt in ihren Erscheinungsformen.
Es gibt keine Sicherheit. Wer sich auf sein eigenes Werk
verläßt wird Schiffbruch erleiden und als Tot entlarvt
werden.
Es gibt nichts an großen und kleinen Entscheidungen des
Alltags, das nicht auf die Grundentscheidung für oder gegen
Jesu Reden zurückzuführen ist, auch heute nicht in Bezug auf
alle modernen Fragen.