2 BEERDIGUNG 43b
Lugar/Ort:Fr.Ruppel-Lichtenwald-Friedhof

Fecha/Datum: / /
Otros Lugares/Weitere Predigtorte:
Schwestern Schneider und
Frickel geb. Maerker
Año Eclesiástico/Kirchenjahr:
Libro Bíblico/Buchbezeichnung:1. Chronik 29, 15
Skopus:
2 Beerdigung 43b -1.Chronik 29,15
"Wir sind Fremdlinge und Gäste vor dir wie unsere Väter
alle. Unser Leben auf Erden ist wie ein Schatten und bleibet
nicht."

Wenn wir am Sarge eines lieben Menschen stehen, mit dem wir
Freud und Leid gemeinsam trugen, der uns hier auf Erden
vielleicht alles bedeutete, dann wird es uns erbarmungslos
klar, daß wir auf dieser Erde keine bleibende Statt haben,
daß unser Leben eine Grenze hat.
Wir erfahren auf einmal, daß manches, was wir bisher in
diesem Leben gemacht und getan haben, völlig sinnlos gewesen
ist, weil es für uns jenseits der Grenze des Todes nichts
hergegeben hat.
All das, worum wir uns in diesen Jahren unseres Lebens
gemüht haben und besorgt waren, hilft uns im Angesichte des
Todes kein Stückchen weiter.
Was nützt uns dann Reichtum und Besitz und eine hohe
Stellung oder Ehrungen der verschiedensten Arten. Alles das
nützt uns im Angesichte des Todes nichts, auch können wir
davon nichts über den Tod hinaus uns nutzbar machen.
Auch an diesem Sarge wird uns bezeugt durch den Tod unserer
Verstorbenen,
"daß wir Fremdlinge und Gäste sind wie alle unsere Väter
auch, daß unser Leben auf Erden wie ein Schatten ist und
nicht bleibt."
Allerdings kann uns der Tod außer der Schockwirkung über die
Sinnlosigkeit manch unseres täglichen Tuns, auch zu etwas
ermuntern, das sooft fehlt und das uns neuen Mut gibt.
Gott selbst ist es, der uns unser Leben gegeben hat, der uns
soviel Freude schenkt, der uns Menschen helfend zur Seite
stellt.
Ihm verdanken wir es, daß im Laufe unseres Lebens von der
Geburt angefangen bis zum letzten Atemzuge, soviele Menschen
helfend zur Seite gestanden haben. Vielleicht ist es jetzt
auch die rechte Gelegenheit für uns alle, die wir mit
unserer Verstorbenen verbunden waren, mit Dank daran zu
denken, was wir an unserer Verstorbenen in den vielen
vergangeneen Jahren hatten, was Gott uns durch sie als Hilfe
geschenkt hat.
Er, der Herr, der uns durch die Verstorbene half, wird auch
uns jetzt, da wir ohne sie unseren Lebensweg fortsetzen
müssen, die notwendige Hilfe schenken.
"Wir sind Fremdlinge und Gäste vor dir wie usnere Väter alle
auch. Unser Leben auf Erden ist wie ein Schatten und bleibet
nicht."