2 BEERDIGUNG 36a
Lugar/Ort:Philipp Herdt-Haus

Fecha/Datum: / /
Otros Lugares/Weitere Predigtorte:
Año Eclesiástico/Kirchenjahr:
Libro Bíblico/Buchbezeichnung:Römer 2, 4
Skopus:
2 Beerdigung 36a -Römer 2,4
"Merkst du nicht, daß Gottes Güte dich auf seinen Weg
bringen möchte?"

Es gibt keinen einzigen Menschen auf dieser Erde, der, wenn
er ehrlich ist, nicht bekennen könnte, und auch bekennen
müßte, Gott war mir gut, hier und da durfte ich es spüren,
daß Gottes Güte mich durch die vor mir liegenden
Schwierigkeiten hindurchgeholfen hat.
Ist nicht allein schon jeder Tag, den wir gesund und munter,
ohne Probleme und ohne Krankheiten, erleben können, ein
Zeichen dafür, daß Gottes gütige Hände über uns waren?
Allerdings ist das die große Frage, mit der wir fertig
werden müssen und die über eine frohe Zukunft oder über ein
Ende mit Schrecken entscheidet:
Haben wir in dem, was Gott uns gegeben hat, an Gesundheit,
sorgenfreies Leben, Reichtum oder Auskommen, Freude und
Glück, die Einladung gehört?:
Nun wandle den Weg, den ich, Gott, dir vorschreibe, den Weg
an meiner Seite, den Weg, sich auf für das Glück der anderen
Menschen einzusetzen.
Gottes Weg läßt es nicht zu, daß man nur um sich selbst
dreht, sondern dieser Weg führt uns zum Dienst an unseren
Mitmenschen.
Das Befolgen der Einladung Gottes, diesen seinen Weg zu
gehen, entscheidet also über unsere Zukunft, entweder ein
Ende mit Schrecken oder eine freudevolle Zukunft.
Der Weg unseres Verstorbenen ist nun abgeschlossen, daran
kann nichts mehr geändert werden. Wir können ihm jetzt nur
wünschen und es hoffen, daß er das echte Ziel seines Lebens
erreicht hat.
Wir aber, die wir noch tagtäglich auf Gottes Güte hier auf
dieser Erde angewiesen sind und sie auch tagtäglich noch
erhaltren, und auch ihr als traurig Zurückgebliebene werdet
neu Gottes Güte zu spüren bekommen, wir alle werden daran
erinnert, daß Gottes Güte zu uns das eine Ziel hat, uns auf
den rechten Weg, auf Gottes Weg, zu stellen.
"Merkst du nicht, da Gottes Güte dich auf seinen Weg bringen
möchte?"