1. BEERDIGUNG 21b
Lugar/Ort:Herr Wagner-Friedhof

Fecha/Datum: / /
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Año Eclesiástico/Kirchenjahr:
Libro Bíblico/Buchbezeichnung:Römer 8, 31-32
Skopus:
1 Beerdigung 21b -Römer 8,31+32

Vorhin im Trauerhause haben wir gehört, daß der, der ein
Christ ist, der weiß, was der Apostel Paulus weiß:
"Ist Gott für mich, wer mag wider mich sein?"
sich nicht herumzuquälen braucht mit der Frage nach dem Sinn
des Leidens, der Krankheiten und des Sterbens.
Ein Christ weiß auch das Leid aus der Hand Gottes zu nehmen.
Ein Christ kann in allen Lagen seines Lebens bekennen:
'Es kann mir nichts geschehen, als was Gott hat ersehen und
was mit nützlich ist."
Über allem Leid und durch alles Leid hindurch leuchtet die
Liebe Gottes zu uns Menschen. Es ist eine Liebe, die für uns
so hoch ist, daß sie uns unglaublich erscheint. Gott liebt
uns, die wir Staub und Asche sind.
Gott liebt uns helfend so, daß er das gleiche Leid, den
gleichen Tod, seinen Sohn erleiden läßt, den wir alle
erleiden müssen.
Gott spürt es also am eigenen Leibe, wie wir leiden müssen.
Und dadurch, daß er unser Leiden miterleidet, weiß er, was
uns not tut. Er weiß nicht nur, was uns not tut, sondern
durch seinen Sohn Jesus Christus bietet er uns seine Hilfe
an.
Das ganze Wirken dieses Jesus Christus auf Erden war geprägt
durch das Bestreben, wie kann ich den Menschen in ihrer Not
helfen, ganz gleich ob es die Not der Armut, die Not der
Krankheit, die Not des Todes, die Not der Bindung an den
Teufel, die Not der Gottlosigkeit und Gottesfeindschaft,
war.
Wie oft hat sich Gott nicht schon im Leben des Verstorbenen
als der Helfer erwiesen und er wird es auch in eurem Leben
tun, die ihr traurig zurückbleibt.
Er wird es in unserem ganzen Leben tun, uns, die wir uns
nicht nur Christen nennen, sondern ernste Christen sein
wollen.
So nehmen wir nicht Abschied in Furcht und Schrecken,
sondern in Dankbarkeit, daß Gott hier einem Menschen bis ans
Lebensende durch seinen Sohn Jesus Chrtistus geholfen hat
und der ihm auch weiterhilft, ihm und uns:
"Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? Welcher auch
seines eigenen Sohnes nicht hat verschonet, sondern hat ihn
für uns alle dahingegeben, wie sollte er uns mit ihm nicht
alles schenken."