1. BEERDIGUNG 18b
Lugar/Ort:Frau Dalinger-Haus

Fecha/Datum: / /
Otros Lugares/Weitere Predigtorte:
Frau WW. Wagner
Año Eclesiástico/Kirchenjahr:
Libro Bíblico/Buchbezeichnung:Lukas 2, 25-32
Skopus:
1 Beerdigung 18b -Lukas 2,25-32
Wir haben schon gehört, was das Wort vom alten Simeon für
uns bedeutet, für uns, die wir trauern um unsere
Verstorbene, was es für uns bedeutet, daß wir es hoffen und
glauben, daß unsere Verstorbene wie Simeon, wie Simeon das
Kind Jesus von Nazareth in seinen Händen gehalten hat und
darum im Frieden heimgehen durfte.
Das ist unsere Hoffnung, daß sie dem begnet sist, der das
Licht inmitten der Dunkelheit unseres menschlichen
Miteinanders ist, der das Heil in unserer heillosen Welt ist
und der Trost der Sterbenden und Trauernden.
Nun werden aber auch wir, die wir noch eine Weile
zurückgeblieben sind auf dieser Erde, vielleicht die
Nächsten sein werden, die hier zur letzten Ruhe beigesetzt
werden, nun werden wir gefragt, ob wir solche Menschen sind,
die diesen Jesus in ihren Händen halten, wie Simeon das
Jesuskindlein in seinen Armen gehalten hat.
In welcher Weise können wir das heute tun?
Wir werden eingeladen, uns mehr als bisher zu Gottes Wort
und zur Predigt zu halten.
Überall da, wo Gottes Wort gepredigt und verkündigt wird, da
wartet Jesus darauf, daß er von uns aufgenommen wird.
Überall da, wo das Wort von der Vergtebung unserer Schuld
und Bosheit von uns ganz persönlich gehört und geglaubt
wird, da kehrt Jesus in das Leben eines Menschen ein und
vertreibt alle Traurigkeit und alle Dunkelheit und
Finsternis.
Überalld a, wo Menschen bereit sind, am Abendmahl
teilzunehmen, da ist Jesus Christus als der Trost und als
die einzige Hilfe bereit, sich von unseren Händen halten zu
lassen und mit uns eine unzertrennliche Gemeinschaft zu
halten.
Überall da, wo Menschen bereit sind, das Wort Jesu zu hören
und danach zuz leben, überall da geht der Heiland selbst mit
uns durch unser Leben und steht uns helfend bei und tröstend
bei.
Wir alle miteinander, als die Trauernden und als eine
Trauergemeinde ssind ganz herzlich eingeladen, so wie Simeon
damals, Jesus, den Heiland aller Menschen, in unser Leben
auafzzuznehmen.
Wer ihn jedenfalls aufgenommen hat, der darf auch im
Angesichte eines lieben Menschen, der uns verlassen hat,
doch getrost sein, denn in den Tagen der Verlassenheit wird
er begleitet werden von Jesus Christus selbst.
Mit seiner ganzen Liebe und seiner großen Hilfe steht er den
Trauernden bei.
Wer ihn, Jesus Christus, als seinen Heiland aufgenommen hat
und immer wieder aufnimmt, der braucht sich nicht darüber zu
fürchten, daß einmal auch ein Plätzchen auf diesem Friedhof
für ihn bereitgestellt wird und selbst wenn er schon der
Nächste sein sollte, den wir hier zu Grabe tragen müßten,
denn dann könnte er mit Simeon spfrechen:
"Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren, wie
du gesagt hast, denn meine Augen haben den Heiland gesehen,
den du bereitet hast für alle Menschen."
Das ist unsere freudige Hoffnung für usnere Verstorbene, das
darf Trost der trauernd Zuückgebliebenen sein und der Wunsch
für unser eigenes Leben.