1 Außergewöhnliche Gottesd.- 18
Lugar/Ort:Aldea Protestante

Fecha/Datum:30/09/1956
Otros Lugares/Weitere Predigtorte:

Año Eclesiástico/Kirchenjahr:Jugendtreffen
Libro Bíblico/Buchbezeichnung:2. Mose 3, 4
Skopus: Uns Leben ein Dank gegen Gott.
1 Außergewöhnl.Gottesd. 18 -Jugendtreffen-2.Mose 3,4
"Da aber der Herr sah, daß er hinging, zu sehen, rief ihm
Gott aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete:
Hier bin ich."
-Abschlußfeier am Lagefeuer auf dem Kamp nach
ANRUF AUS DEM FEUER
von Martin Buber.-
Ein Mensch hat einen Ruf gehört:
"Geh!"
Und dieser Ruf geschah nicht durch einen Menschen, sondern
Gott selbst war es, der dem Mose zugerufen hat:
"Mose! Geh!"
Es ist doch sonst nichts Besonderes, wenn ein Mensch uns
sagt:
Geh!
Wir haben es dann doch immer noch in der Hand, zu
entscheiden, ob wir gehen oder ob wir nicht gehen.
Das glaubte Mose auch, daß er genauso darüber entscheiden
könnte, ob er gehen werde oder nicht.
Aber er hat es sicherlich vergessen, daß da nicht
irgendjemand vor ihm steht, sondern der allmächtige Herr und
Gott.
Und wenn diese beiden Tage von uns recht erlebt wurden, dann
müßte es jetzt und in den nächsten Tagen und Wochen und
Monaten in unseren Ohren und in unseren Herzen klingen: Geh!
Dieser Ruf dürfte uns in der Stadt, im Dorf und auf dem
Kamp, auf dem Acker und im Geschäft und in jeder sonstigen
Arbeit nicht verlassen:
Geh!
Gott ruft uns allen zu, dir und mir:
"Geh!"
Und so, wie es dem Mose nichts half, daß er das nicht tun
wollte, was Gott ihm befahl, so hilft es auch uns nichts,
wenn wir unsere Ohren und Herzen vor diesem Befehl
verschließen wollen.
Und es gibt für uns nur eines, was uns möglich bleibt, daß
wir hingehen, wie Gottes befiehlt.
Gott ruft uns allerdings nicht zu:
"Geh!"
und verschweigt, wohin wir gehen sollen.
Mose bekommt den Befehl Gottes, hinzugehen und das Volk aus
der Sklaverei zu befreien.
Und was sollen wir tun, da Gott uns befiehlt?
"Geh!"
Geh ruhig heute und morgen nach Hause, in deine Familie, an
deinen Arbeitsplatz, denn da sollst du das tun, wozu Gott
dich auffordert:
"Geh!"
In deinem Alltag, so grau oder so rosig er sein mag, darfst
du es deutlich machen, dürfen es die anderen Menschen
merken, daß dein ganzes Leben, dein Alltag wie dein Sonntag,
ein Lob- und Danklied ist.
Geht nach Hause und sagt Gott jeden Tag neu ein festes
Dankeschön für all das, was er euch bisher in eurem Leben
geschenkt hat.
Laßt die Losung dieses Treffens:
ICH WILL LOBEN DEN NAMEN DES HERRN!
die Losung eures Lebens werden, in der Arbeit und in der
Ruhe, in der Freude und im Leid.
Und bevor wir auseinandergehen, können wir nichts anderes
tun, als unseren Lob und Dank allen denen aussprechen, die
uns geholfen haben und es sind viele, viele, gewesen, die an
der Arbeit waren, um unser Zusammensein zu einem frohen
Erlebnis zu machen.
Aber auch für dieses Treffen gilt unser Dank in erster Linie
unserem Vater im Himmel.
Indem wir nun laut die Losung miteinander sprechen:
ICH WILL LOBEN DEN NAMEN DES HERRNB
wollen wir unserem Vater danken für diese beiden Tage und
die Verpflichtung mit nach Hause nehmen:
"Geh!"
Und vergiß nicht, deinen Gott zu loben und ihm zu danken.
Wir sprechen die Losung noch einmal gemeinsam:
Ich will loben den Namen des Herrn.