-6-Kirchenj. bis Ewigkeitssonntag 34
Lugar/Ort:Camarero/Puiggari

Fecha/Datum:22/11/1970
Otros Lugares/Weitere Predigtorte:
Meroú, 2-11-1972 -deutsch-
Col. Nueva, 2-11-1970 -spanisch-
Año Eclesiástico/Kirchenjahr:Ök.Gottesd. auf dem Friedhof-Culto Ec.Cem.
Libro Bíblico/Buchbezeichnung:Teil de 1. Timotheus 1,1 - 1 Timoteo 1:1
Skopus: Das Leben mit Jesus Christus wagen.
"Jesus Christus ist unsere Hoffnung."
Hat es jemals schon auf Erden soviele Menschen gegeben, die
so hoffnungslos durch das Leben gehen, die so mit Grauen und
Angst an diue Zukunft denken, an die Zukunft dieser Welt und
der ganzen Menschheit, wie heute?
Während es früher, wenn man an den Tod dachte, immer um den
Tod des einzelnen Menschen ging, geht es heute in der hohen
Politik um das Leben und um den Tod von Millonen von
Menschen, ja, bei Berechnung für die Zukunft spricht man
bereits von der Ausrottung jeglichen menschlichen und
tierischen Lebens.
Wird das Leben auf Erden nicht immer schwieriger? Schon
jetzt sterben jedes Jahr viele Millionen von Menschen auf
Erden, weil sie nichts zu essen haben.
Werden die vielen Erfolge und Fortschritte in Wissenschaft
und Technik unser Unglück und unser Verderben und unsere
Vernichtung heraufführen?
Kann man überhaupt, wie es heute viele Menschen sind,
wissenschaftsgläubig sein, wenn es trotz eifrigen Bemühens
nicht gelungen ist, das richtige Medikament für verschiedene
Krankheiten zu entdecken, um viele Menschen vor einem frühen
Tod zu bewahren?
Die Zukunftsaussichten für unsere Generation und die
kommende sind nicht rosig. Neben der tiefen
Hoffnungslosigkeit, in der wir als ganze Menschheit stehen,
trägt ja jeder einzelne von uns in irgendeiner Weise seine
eigene Not, schleppt mit sich herum jeder die Probleme und
Schwierigkeiten, die Mißerfolg und Krankheit und Tod in
seinem persönlichen ehelichen und familiären Leben
verursacht haben.
Worin liegt eigentlich die letzte Ursache des Durcjeinanders
dieser Welt? Worin liegt die letzte Ursache, daß wir
Menschen einer dem anderen nichts gönnen und uns gegenseitig
doe Köpfe einschlagen und fähig und bereit sind, diese ganze
von Gott geschaffene Welt zu zerstören?
Die letzte Ursache liegt darin, daß wir nichts mehr nach
Gott fragen, der diese Welt und uns geschaffen hat und
will, daß wir Menschen in gegenseitiger Abhängigkeit und
Hilfsbereitschaft die Aufgaben ausführen, die wir als
Geschöpfe Gottes auf dieser Erde in unserem Leben
auszuführen haben.
Wir aber wollten von Anfang an davon nichts wissen und
gingen unsere eigenen Wege. Und dfarum ist das Leben so
trostlos, darum so dunkel, darum so durch Furcht und Angst
und Schrecken geprägt, dartum so hoffnungslos.
Nun liegt alles daran, wenn wir wieder Hoffnung für unsere
Toten, für diese unsere Welt haben wollen, daß wir die
Möglichkeit rgreifen, di Gott uns noch einmal gab, als er
vor 2.000 Jahren seinen Sohn Jesus Christus mitten unter uns
und mitten in dieser Welt Mensch werden ließ.
Paulus als einer, der diese große und einzigartige
Möglichkeit Gottes erkannte und annahm, kann daher freudig
bekennen, wenn es noch eine Hoffnung, eine Hilfe, für uns in
unseren Nöten und Problemen und Schwierigkeiten geben soll,
dann ist es ausschließlich und allein dieser Jesus von
Nazareth. So kann er überall auf diese Wirklichkeit
aufmerksam machen, und wird auch nicht müde es zu tun:
"Jesus Christus ist unsere Hoffnung",
und nichts anderes.
Nehmen wir ihn in unserem Leben auf, folgen wir ihm, lassen
wir uns von ihm an die Arbeit stellen, begegnen wir uns auf
sein Geheiß in einer vergebenden und helfenden Liebe, dann
wird diese vom Tode bedrohte Welt wieder zu einer Stätte der
Freude, dann dürfen wir getrost an unsere Zukunft denken, an
unsere persönliche und an die der ganzen Welt, dann wird es
wieder um uns her licht.
Dieses Wort des Apostels Paulus ist eine Einladung an uns,
auch heute zu unserem eigenen Heil, zum Heil der ganzen
Welt, es mit diesem Jesus Christus zu wagen.