-1-Kirchenjahr bis Weihnachten 058a
Lugar/Ort:Aldea Protestante

Fecha/Datum:10/12/1978
Otros Lugares/Weitere Predigtorte:
Año Eclesiástico/Kirchenjahr:3. Advents-ANDACHT 1978
Libro Bíblico/Buchbezeichnung:Lukas 3, 7
Skopus: Zeremonien sind keine Adventsvorbereitungen
-1-Kirchenjahr bis Weihnachten 58a -Lukas 3, 7
"Da sprach Johannes zu dem Volk: Ihr Otterngezüchte, wer hat
denn euch gewiesen, daß ihr dem zukünftigen Zorn entrinnen
werdet? Sehet zu, tut rechtschaffene Früchte der Buße."

Beim Kommen Jesu vor 2.ooo Jahren in Bethlehem zum Heil der
Welt und zur Erlösung der ganzen Menschheit, war von Anfang
an von einem Vorläufer die Rede, der den Weg des Herrn und
Heilandes vorbereiten und die Menschen auf ihn aufmerksam
machen sollte.
Wir wissen, daß in Johannes, dem Täufer, dieser Vorläufer
erkannt wurde. Was er dann den Leuten zu sagen hatte, war
eine harte Predigt.
Um den Messias recht zu empfangen, sollten sie nicht nur
ihre Gedanken ändern, sondern ihr ganzes Tun und Handeln
sollte eine andere Richtung bekommen. Sie sollten von ihrem
bösen Treiben lassen, und stattdessen Gutes tun, nicht nur
ihren Freunden, sondern auch ihren Feinden. Wie lautete der
Inhalt seiner Predigt mit kurzen Worten:
"Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen."
Als ein äußeres Zeichen der Anerkennung dieser Buße, dieser
Umkehr von ihren schlechten Wegen, sollten sie sich im
Jordan von Johannes taufen lassen. Und der Erfolg war ein
sehr großer. Wir lesen, daß das ganze Volk zu ihm an den
Jordan zur Taufe kam. Aber stattdessen, daß Johannes das als
einen guten Erfolg seiner Predigt ansah, was er sehr böse:
"Ihr Otterngezüchte, wer hat denn euch gewiesen, daß ihr dem
zukünftigen Zorn entrinnen werdet? Sehet zu, tut
rechtschaffene Früchte der Buße!"
Mit diesem harten Wort weist er die zurecht, die einmal nur
gekommen waren, weil die vielen anderen auch gekommen sind.
Er weist die zurück, die nur aus Tradition da vor ihm am
Jordan stehen. Vor allem ist er so hart zu denen, die im
letzten Grunde daran schuld sind, daß das Volk auf einem
falschen und bösen Weg ging.
Er sagt denen, die Schuld an dem ganzen Dilemma haben, daß
sie nicht zu denen gehören, die sich am Gericht Gottes
vorbeidrücken und dem Zorn Gottes entfliehen können. Sie
werden die Konsequenzen ihres bösen Tuns voll und ganz
tragen müssen.








Nur dann werden sie in rechter Weise noch den Messias Gottes
empfangen können und durch ihn die Hilfe, die auch sie nötog
haben, finden, wenn sie anfangen, nicht mehr zu heucheln,
nicht mehr das Volk zu verführen, nicht mehr sich gegen Gott
aauflehnen, sondern nach Gottes Willoen zu fragen und
anfangen, danach zu leben. Ist es nicht das, was auch uns
als Vorbereitung in dieser Adventszeit gilt?