Zur Vorbereitung des Kirchneubaus in Reffino
Documento 060
Lugar/Ort:Reffino
Fecha/Datum:1966
Resumen/Skopus: Nach der Predigt im Gottesdienst am 26.6.1966


Kirchneubau in Reffino.

Nachdem im vergangenen Jahre mir nach einer Gemeindeversammlung
gesagt wurde, daß die Gemeinde Reffino einen Kirchneubau geplant
habe, habe ich einen Antrag um Beihilfe zum Gustav Adolf-Werk nach
Deutschland über die Synode eingereicht, damit, wenn der Bau
endgültig beschlossen werden würde, wir nicht noch jahrelang auf
eine Beihilfe warten müßten.
Es ist nicht leicht, heute Geld aus Deutschland zu bekommen. Durch
die Fürsprache von Herrn D. Wilm hat nun das Gustav Adolf-Werk
seiner Kirche, der Kirche von Westfalen, außer der Reihe eine
Beihilfe von DM 14.000,-- = $ 1.000.000,-- + DM 1.000,-- für den
Ingenieur bewilligt. Sie liegen jetzt schon wahrscheinlich auf dem
Bankkonto der Synode in Hamburg.
Um das Geld zu bekommen, mußte vorher ein Anteprojekt von Herrn
Ing. Baltzer in Deutschland vorgelegt werden, den Herr Baltzer,
nachdem er hier den Platz Ende Mai besichtigt hatte, ausgearbeitet
hat. Es ist ein Anteprojekt von $ 2.000.000,--. Die Gemeinde
Reffino hat nun die Möglichkeit der Entscheidung, die ihr keiner
abnehmen kann, ob sie die Kirche bauen will oder nicht. Das Gustav
Adolf-QWerk wird nicht böse sein, wenn Reffino beschließt, wir
bauen nicht. Es gibt noch viele Gemeinden, die ebenfalls bauen
wollen und keine Beihilfe aus Deutschland bekommen können, weil zu
viele etwas haben wollen.
Die Wegnahme des Geldes ist an folgende Bedingungen geknüpft, die
unbedingt erfüllt werden müssen:
1. Der Titel des Grundstücks muß in Ordnung gebracht sein.
2. Die Gemeinde muß sich verpflichten, genau nach Plan zu
arbeiten.
3. Die Gemeinde muß genausoviel aufbringen wie die Beihilfe.
4. 600-700.000 müssen im Bau bereits von der Gemeinde angelegt
sein.

Karl Schwittay

Der Gemeinde gesagt nach der Predigt im Gottesdienst am 26-6-1966.