Der Antichrist - nach Offenbarung 13
Conferencia 024
Lugar/Ort:Männerkreis Buer-Hassel
Fecha/Datum:1954
Resumen/Skopus: Der Antichrist nach Offenbarung 13



Der Antichristus según Offenbarung 13


1. Warum sprechen wir überhaupt vom Antichristen?
1. Johannes 2, 18
"Kinder, Kinder, es ist die letzte Stunde, es wird nun
viele Antichristusse geben."
Wann ist die letzte Stunde angebrochen?
Sie ereignet sich immer wieder neu, von Christi
Auferstehung angefangen bis heute.
2. Das Wesen des Antichristus?
1. Johannes 2, 22
"..., die da leugnen, dass Jesus der
Christus sei."
Schauen wir um uns in der sogenannten christlichen Welt und wo
wir feststellen, dass die Gottessohnschaft
Jesu Christi geleugnet wird, da sind antichristliche Mächte am
Werk.
3. Der Hintergrund des Antichristus
Offenbarung 12, 7-9
Kein Dualismuo
Der Satan, der Diabolus, wurden nach ihrer
Besiegung aus dem Himmel auf die Erde
geworfen.
Satan, der grosse Drache,die alte Schlange,
wurde auf die Erde losgelassen.
4. Offenbarung 13 wird die Gestalt des Antichristus
näher beschrieben.
a) Die Gestalt des Antichristus ist das Spiegel-
Bild des Teufels selbst, vergleiche
Offenbarung 12,3
Meer bedeutet
Abgrund der Völkerwelt.
Die Gestalt schaut nach Westen, nach Rom.
10 Hörner mit Diademen, als Zeichen der Macht.
7 Häupter bedeuten totale Herrschaft, totale
Herrscher, die sich die Bezeichnung GOTT gefal-
len lassen.
DANIEL 7, 1-7 Viele Parallelen.
Tiergestalten
b) Das Stichwort MACHT,
Woher nimmer seine Macht? Vom Teufel
Vers 2 + 7
c) Die Nachäffung Christi.
Christi Leiden und Sterben Vers 3
Dreieinigkeit Gottes: Drache, Tier, falscher
Prophet
Der Antichrist hat eine eigene Kirche-
Vers 11-18
Wie der Vater seinen Sohn in die Welt gesandt
hat, so sendet Satan seinen Sohn in die Welt.
Christus - das Abbild des unsichtbaren Gottes,
der Antichrist das Abbild des Satans.
Verkündigung von Tod und Auferstehung.
Die falsche Kirche, nur rein äusserlich.
d) Die Zeit des Antichristen ist genau
festgesetzt, auch sie liegt in Gottes Händen.
e) Wem gilt schier der ganze Kampf?
Den Heiligen Gottes, der Gemeinde.
Wird er die Kirche besiegen? Ja.
5. Wie ist die Reaktion der Menschen?
Sie sind erstaunt und überrascht und beten das
Tier an, den Drachen auch. Vers 3/4 u. 8
Aber es sind die Menschen. die nichts von Jesus
Christus wissen wollten und sich von ihm losge-
sagt haben.
6. Wer ist der Antichrist?
Nero, Napoleon, Hitler, Stalin?
7. In 11-18 wird uns von der religiösen Untermau-
erung des Antichristen berichtet.
Ein Prophet steht auf (12), von einem Auftrag-
geber mit einer grossen Vollmacht ausgerüstet:
a) grosse Zeichen und Wunder;
b) Versuchung durch das Weib, Verführung
(Hier allein: der wahre Weg.
c) Die Macht, Der Antichrist wird zum Gott er-
hoben. Er wird in dem Bild angebetet.
d) Die Gemeinde wird verfolgt.
e) Der Brotkorb wird höher gehängt.
f) Das Malzeichen.
Was bedeutet 666?
(Hebr. NERON QESAR = 666
" THERION = 666
30 1 300 5 10 50 70 200 = 666
L a t e i n o s = ROM)

8. Wem gehören wir an??


(Notizen für ein Referat DER ANTICHRIST
nach Offenbarung 13 im Männerkreis
Gelsenkirchen-Buer-Hassel 1954.)

Karl Schwittay
Beilagen:

Neues Deutschland

.....................

VII.
Stalin, der in die Zeiten blickt.

Beantwortet werden sein die Schüsse von Montjuich und Salonoki,
Beantwortet die ab gehauenen Köpfe von Kuala Kunpur,
Die gepfählten Körperstrünke von Vietnam,
Aus den Kellern von Belgrad die Schreie,
Die Qualen der gefolterten Partisanen von Semarang
Und der Gelynchten von Charleston,
Getilgt auch die Wunde meiner Lenden.

Mitsamt
Den langsamen Schachzügen der zivilisierten Mörder,
Ihren Geschäften, ihren Worten, ihrer tödlichen Musik,
Allem, was ihre Taten zudeckt.

Getilgt werden sein die untragbaren Lasten selbst bis zu jenen
Die als Lasten kaum mehr kenntlich sind,
Dass sie Erhöhungen heissen im Munde derer,
Die in Unwissenheit gehalten werden.

VIII.

Im Gewölke der Blicke wie eine Schwinge gleitend
Schauen wir durch Explosionen der Knospen die Stadt
Überzogen von Völkern, sich selbst zum Siege geleitend,
Von Propellern entführt und rauschendem Rad.

Aus dem unendlichen Raunen von Inseln und Ländern
Hebt das Entzücken sich mit seiner Botschaft dahin,
Wo die Verheissungen leben und die Epochen verändern,
Namenlos sich die Zeit endlich selbst nennt:
S T A L I N .




Aus Georg Schott (Münchner Lesebogen)

ADOLF HITLER, Symbol der Deutschen Nation


Als der Führer im April 1939 die Grenze des fünfzigsten Lebens-
jahres überschritt, empfanden die Deutschen unter den Deutschen
dieses Ereignis wie ein symbolisches Geschehen. Es war ihnen
zumute, als sähen sie ihn nicht nur eine zeitliche, sondern eine
räumlich-überräumliche Grenze überschreiten und mit seinem ge-
messenen, weitausholenden Schritt sich einem Ziele nähern, das mit
Worten nicht weiter umschrieben zu werden braucht, weil jeder
weiss, oder doch zum mindesten ahnt, in welcher Richtung es liegt.
Heute sehen wir ihn auf seinem schicksalhaften Marsch über die
Grenze in das Gebiet der ungeheuren Möglichkeiten und
Verantwortlichkeitem bereits so tief vorgedrungen, dass wir Mühe
haben, das gewaltige Geschehen, das sich vor unserem geistigen
Auge abspielt, auch nur einigermassen zu bewältigen. Wir können
in diesen Zeiten, die nicht nur der Höhepunkt seiner Lebensge-
schichte, sondern den Anbruch eines neuen Weltzeitalters ankünden,
nur in tiefer Ergriffenheit seiner gedenken und, was von unseren
Empfindungen nach Worten ringt, im besten Falle mit Goethes
SYMBOLUM zum Ausdruck bringen:
Die Zukunft decket
Schmerzen und Glücke.
Schrittweis dem Blicke,
Doch ungeschrecket
Drängen wir vorwärts.




Zeitschrift MICHAEL
-Katholische Jugend-



P A P S T L I E D


Es steht ein Thron auf Erden
von Gottes Macht erstellt,
dass er zum Heil soll werden
den Völkern aller Welt;
in Weisheit und in Güte
ist er des Glaubens Hort,
dass er die Wahrheit hüte
nach Gottes eignem Wort.

Es lebt ein Mensch auf Erden
von Gottes Geist geweiht,
dass er zum Heil soll werden
der ganzen Christenheit;
den Glauben zu verkünden,
den keine Macht zerbricht,
die Liebe zu entzünden
als unserer Hoffnung Licht.

Es ist ein Reich auf Erden
aus Gnad und Heiligkeit,
das Heimat uns soll werden
in diesem Sturm der Zeit;
den Frieden uns zu geben,
den diese Welt nicht gibt,
uns hinzuführn zum Leben,
das keine Not mehr trübt.

Wir bitten Gott, den Vater,
den Geist und auch den Sohn
zum Helfer und zum Rater
dem Herrn auf Petri Thron;
dass sie ihm Macht verleihen
in dieser Weltenzeit,
ihm Kreuz und Krone weihen
mit ihrer Herrlichkeit.




Von der christ-demokratischen Union
26. Juli 1953 Dortmund
Wir können heute vor das Deutsche Volk treten
mit Dank gegen Gott, dafür, dass er uns gestat-
tet hat, ein solches Mass von Erfolgen für
Deutschland, für das deutsche Volk, zu errei-
chen, dass es schier unbegreiflich ist. Das
wäre uns nicht gelungen, wenn Gott nicht seinen
Segen dazu gegeben hätte.

ADENAUER