Das Kreuz beherrscht die Welt
Conferencia 003
Lugar/Ort:Gemeindekreis Unterbarmen
Fecha/Datum:1948
Resumen/Skopus: Mai 1948


Das Kreuz beherrscht die Welt.

Mit Furcht und Schrecken denken wir an die vergangenen Jahre des
Krieges, an die Bedrängnisse des Leibes und der Seele, die wir zu
ertragen hatten. Es war gleichsam, als ob eine Lawine mit
ungeheurer Wucht auf uns herniedersauste und wir, Christen und
Nichtchristen, in gleicher Weise ohnmächtig dastanden und nichts
unternahmen und auch nichts unternehmen konnten, um diese Lawine
aufzuhalten. Selbst dieser Lawine zu entfliehen, war uns nicht
möglich. Wir standen da, sahen die Gefahr, sahen vielleicht schon
das grausame Ende und konnten nichts anderes tun als alles über
uns ergehen zu lassen. In diese Bedrängnis war nicht nur der
Einzelne hineingestellt, sondern auch die Gemeinde Jesu Christi.
Jeder Einzelne, die gesamte Kirche Jesu Christi, ein Spielball in
den Händen der Mächte dieser Welt.
Hat sich in der Zwischenzeit etwas geändert? O nein, wohl haben
unsere Nöte andere Formen angenommen. Wir sind, wie jemand sagte,
von der einen Not in die andere hinübergerettet worden. Aber diese
Nöte stellen uns in die gleiche Bedrängnis, die uns den Garaus
machen will.
Haben wir Aussicht auf eine bessere Zukunft? Ich glaube, diese
Frage brauche ich nicht zu beantworten. Mit Grauen nehmen wir
wahr, wie langsam aber stetig neue Katastrophen über uns
hereinbrechen wollen.
Sind wir nicht alle in einem Zustand völliger Mutlosigkeit, in
einem Zustand der Verzweiflung? Lohnt es sich überhaupt, noch zu
leben? Hat es noch einen Sinn, etwas Neues zu beginnen? Und wenn
wir keine Christen wären, könnten wir nichts anderes als den
Schrei eines Verzweifelten ausstoßen: Nein, es lohnt nicht mehr!
Wir sehen keinen Ausweg. Das Leben ist für uns verpfuscht.
Sollte es aber für einen Christen anders sein? Lächerlich, davon
zu reden, daß das Kreuz Christi die Welt beherrscht. Haben nicht
die recht, die nichts mehr von dem Mann, der am Kreuz auf Golgatha
hing, wissen wollen? Ist etwa der einzelne Christ oder gar die
gesamte Gemeinde Jesu Christi von den Fährlichkeiten bewahrt
geblieben? Man könnte sogar fragen: Ist nicht mit den vielen
anderen Symbolen auch das Kreuz zerbrochen? Hat das Kreuz
überhaupt noch Kraft? Sehen wir denn rein äußerlich etwas von der
Herrschaft des Kreuzes? Wird nicht unser Leben von allen möglichen
Problemen, Symbolen, Weltanschauungen und Gemeinschaften bestimmt,
aber nicht vom Kreuz? Wird nicht der Mann, der unser Heil ist, in
einem nie gekannten Ausmaß geschmäht und verspottet, verfolgt und
an die Seite gedrängt? Wo bleibt denn wirklich die Herrschaft des
Kreuzes?
So lautet die ängstliche Frage der Schar, die sich treu dort auf
Golgatha unter dem Kreuz versammelt und sich zu dem Mann bekennt,
der dort hing, um uns von den Mächten dieser Welt zu erlösen und
zu befreien.
Leben wir nicht in der österlichen Zeit? Ostern, das Fest der
Auferstehung unseres Herrn und Heilandes, ist das Bekenntnis
unseres Gottes im Himmel zum Leiden und Sterben seines Sohnes am
Kreuz um unsretwillen. Zu der Herrlichkeit, in die uns die
Auferstehung unseres Herrn einen Blick tun läßt, kommt der Mensch
nur über das Kreuz. Haben wir uns schon einmal überlegt, was aus
dem Leiden und Sterben des Herrn geworden wäre ohne die
Auferstehung? Es wäre ein Leiden und Sterben wie jedes andere
Leiden und Sterben auch. Das Kreuz, ein Zeichen des
Verbrechertums, ist für uns nur dadurch zum besonderen Zeichen
geworden, daß der Sohn Gottes unschuldig um unsretwillen an ihm
hing und daß Gott sich durch die Auferstehung dazu bekannte. In
dieser Wechselwirkung von Kreuz und Auferstehung, von Leiden und
Herrlichkeit, haben wir immer zu beachten, daß nicht das Leid das
Ziel ist, sondern die Herrlichkeit. Durchs Kreuz zur Krone.
Auf einem Jugendtreffen vor 10 Jahren in Siegen gebrauchte ein
Redner ein feines Bild, das mich sehr beeindruckt hat. Er sprach
von dem Geschehen um Jesus als von einem Prozeß in 1., 2. und 3.
Instanz.
Der Prozeß Jesu in 1. Instanz ist auf Golgatha abgeschlossen und
endete mit der Kreuzigung, oder besser gesagt: Das erste Kommen
Jesu in diese unsere Welt endete mit seiner Verwerfung durch diese
Welt. Aber als seine Feinde triumphierten und glaubten, das
Aktenstück "JESUS" schließen und beiseite legen zu können, kamen
seine Jünger und legten Berufung ein. Und seitdem läuft der
Prozeß Jesus in 2. Instanz. Darum immer wieder die Mahnung der
Schrift an seine Jünger, daß sie zum Zeugendienst aufgerufen
sind. Das, was also damals bei Jesus in einer kurzen Zeit
zusammengefaßt wurde, spielt sich nun schon seit 2 Jahrtausenden
in den verschiedenen Mannigfaltigkeiten auf dieser Erde ab. Und
die Schrift ist erfüllt von dem, daß der Prozeß Jesus in 2.
Instanz ebenfalls endigen wird mit seiner Verwerfung. Wir stehen
in gleicher Weise wie damals seine Jünger unter dem Kreuz ratlos
und fragend, was es überhaupt mit diesem Jesus sei, der nun zum 2.
Mal verworfen wird. Wir fragen ähnlich wie seine Jünger damals:
Sollte er doch Israel, sein Volk, erlösen und statt dessen hängt er
am Kreuz, machtlos, ehrlos, wehrlos?!
Aber hätten damals seine Jünger gemerkt und geachtet auf das, was
Jesus ihnen im Laufe seines Erdenlebens gesagt hatte, dann
brauchten sie nicht so zu fragen, dann brauchten sie nicht mutlos
zu werden. Denn Jesu Verkündigung war nicht sein Kreuz als
Selbstzweck, sondern das Tor zur Teilnahme an seiner Herrlichkeit.
So war das Ziel der Verkündigung Jesu während seines Prozesses in
1. Instanz. Und sollte es heute, da der Prozeß Jesus in 2.
Instanz läuft, anders sein? Auch heute will uns der Herr wieder
sagen, daß nicht das Leid unser Ziel ist, sondern die
Herrlichkeit. Ja, in gewisser Hinsicht läutet das Leid schon die
Herrlichkeit ein.
Das, was wir bisher besprochen haben, zeigt uns unsere Not, die
uns bedrängen will, zeigt unseren Schrei nach Hilfe und will
unseren Blick lenken auf das Kreuz als einzig mögliche Hilfe. Nun
laßt uns ein wenig stille werden und einen Blick tun in die
versprochene Herrlichkeit und uns mit dem Seher Johannes vom Thron
Gottes aus, unsere Not besehen. Laßt uns stille werden, um zu
erkennen, wie in dem Chaos der Weltgeschichte nicht nur das Kreuz
steht, fest und unwandelbar, sondern laßt uns dieses Kreuz sehen
als das Zeichen der Herrschaft des Lammes, das am Kreuz hing, über
der ganzen Welt.
Nachdem uns in den vergangenen Jahren restlos die Anteilnahme an
der Politik vergällt wurde und wir am liebsten die Augen vor dem
politischen Geschehen verschließen möchten in eine gewisse
Reserviertheit hinein, möchte uns die Schrift aber fest und
bestimmt zurufen, daß der christliche Glaube nie und nimmer
unpolitisch sein kann. Haben wir schon einmal darauf geachtet,
daß wir im Neuen Testament eine ungeheure Fülle von Wörtern
haben, die aus dem damaligen politischen Leben entnommen sind, und
das nicht zufällig, sondern in einer ganz bestimmten Absicht
wurden sie so gewählt, um auszudrücken daß es gegenüber dem Kreuz
keine Reservate des politischen Lebens gibt.
Nehmen wir nur einige wenige Beispiele dieser Wörter heraus, um
einmal den vollen Ernst ihrer politischen Bedeutung herauszuhören.
Wem ist z.B. nicht das Wort EVANGELIUM bekannt?! Dieses Wort
bezeichnet im ursprünglichen Sinn ein Schriftstück, daß die frohe
Kunde von der Geburt eines neuen Weltherrschers der damaligen Welt
bekanntgibt. Welch eine Revolution muß es gegeben haben, als die
damalige Welt etwa in Markus 1 vernahm: "Dies ist der Anfang der
frohen Kunde von der Geburt des neuen Weltherrschers Jesus
Christus."

Selbst die Bezeichnung SOHN GOTTES hatten sich die Weltherrscher
zugelegt, z.B. Alexander der Große und die Cäsaren.
Die Bezeichnungen Retter und Heiland gehören zu den Titeln der
Cäsaren. Noch viele andere könnte man aufzählen.
In unverblümter Deutlichkeit sagen diese politischen Begriffe im
Munde Jesu Christi gegenüber den damaligen und den heutigen
politischen Mächten: Es ist nichts um eure Macht. Hier ist ein
Stärkerer. Hier ist einer, der stärker ist als alle Gewaltigen
dieser Erde. Was hilft schon ihre Abwehr: Wir wollen nicht, daß
dieser über uns herrsche!
Daß dieses "Ausdemsattelheben" der Gewaltigen dieser Erde zu
größten Kämpfen führen muß, ist wohl selbstverständlich. Daß
aber hinter diesen einzelnen Gewaltigen der Welt der eine
Gewaltige steht, der in sich den Weltherrscher verkörpert sehen
will, eröffnet uns das letzte Buch der Heiligen Schrift in einer
ziemlichen Offenheit, der Offenbarung des Johannes.
Er, Satanas, ballt in seinen Handlangern immer wieder die gesamte
Macht zusammen, um seine eigene Weltherrschaft zu stützen, obwohl
sie schon zum Untergang verurteilt und bestimmt ist. Das, was wir
täglich erleben, sind die Auswirkungen dieses Kampfes und
wahrlich, es sieht nicht nach Untergang und Niederlage des
Widersachers aus. Es wird offen in der Schrift davon gesprochen,
daß ihm Macht gegeben worden ist. Aber, Freunde, wir dürfen bei
der Beurteilung dieser Dinge unter keinen Umständen den Anfang
vergessen. Wir sehen aus dem 12. Kapitel der Offenbarung, daß
mit der scheinbaren Vernichtung unseres Herrn und Heilandes am
Kreuz der Sieg des Engels Michael im Himmel über den DRACHEN
ausgelöst wird. Als ein Besiegter, als ein Geschlagener wird er
auf die Erde geworfen. Vergessen wir nie, daß der Teufel ein
Geworfener ist. Er eilt, denn seine Zeit ist bestimmt und
begrenzt, um auf dieser Erde sein Spiel zu treiben. Aber wenn er
auch ein Geworfener ist, ist ihm doch Macht gegeben, wie einem
Weltherrscher Macht gegeben ist. Er weiß, daß seine Zeit eine
begrenzte ist, darum ruft er alle finsteren Mächte auf den Plan,
um diese seine Macht auch auszunützen. Es ist gleichsam, als sei
die Hölle los. In dieser seiner Stellung äfft er die Werke Gottes
nach. In seinem ANTICHRISTEN sieht er seine Gestalt wieder. Das
Geschehen am Kreuz sucht er ebenfalls nachzuäffen. Es ist bei
seinem Sohn, dem Antichristen, auch von einem Sterben und von
einem Auferstehen die Rede. Und wir sind wirklich und wahrhaftig
dem Treiben dieser Mächte ausgesetzt.
Und doch, daß ist die große Freude, daß dieses alles, das nach
einem Sieg des Widersachers aussieht, im eigentlichen Sinn der
Auftakt zur Weltherrschaft dessen ist, der am Kreuz hing. Laßt
mich das einmal in dem Bild des Büchleins der 7 Siegel
klarzumachen versuchen. Im 4. und 5. Kapitel der Offenbarung
dürfen wir einen Blick tun zum Throne Gottes. Da sehen wir uns in
der ganzen Fülle der Ausschmückung an den Thron eines Cäsaren
versetzt, eines Cäsaren, der seine Herrschaft seinem Nachfolger
übergibt. Und die Übergabeorder der Herrschaft seiner Reiche mit
allen Ausführungsbestimmungen sind versiegelt in dem Buch, das er
dem gibt, den er zum Nachfolger bestimmt hat. Nur einer ist
würdig, nämlich das Lamm, das erwürget ist. Damit wird
gleichzeitig das Zeichen dieses Lammes, das Kreuz, als das Zeichen
seines Reiches aufgerichtet, seine Standarte.
Wir haben uns das Büchlein so vorzustellen: Es ist eine
Papyrusrolle, die mit 7 Siegeln versiegelt, also verschlossen ist.
Erst beim Aufbrechen des 7. Siegels ist der Öffner in der Lage,
die Rolle aufzurollen und die Übergabeorder zu lesen. Das also,
was bei der Entsiegelung der 7 Siegel geschieht, ist nicht das
apokalyptische Geschehen selbst, sondern nur der Auftakt. Wenn wir
uns die 4 ersten Siegelgeschehen betrachten, die die 4
apokalyptischen Reiter darstellen, müssen wir wieder unwillkürlich
an die Feierlichkeiten denken, die stattfanden zur Ehre eines
neuen Cäsaren. Der Auftakt begann mit einem Wagenrennen. Es ist
uns, als hörten wir den Startschuß und vor uns spielt sich nicht
nur das grandiose Wagenrennen ab, sondern es folgt Schlag auf
Schlag, Punkt für Punkt, geordnet und programmiert das Geschehen
der Übernahmefeierlichkeiten.
Und so sollen wir nicht nur das Geschehen am Hofe des Cäsaren
sehen, sondern auch das Geschehen, das uns bedrängt.
In immer größerer Hast jagen die 4 apokalyptischen Reiter,
Kriege, Bürgerkriege, Hunger und Krankheiten über uns hinweg. Aber
mit welch anderer Haltung dürfen wir nun diesen Schrecknissen
begegnen, da wir wissen, daß sie, vermögen sie uns noch so sehr
bedrängen oder sogar zertreten, das Anlaufen der endgültigen
Errichtung des ewigen Reiches unseres Herrn und Heilandes
bedeuten. Das Zeichen des endgültigen Weltherrschers, des Lammes,
unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus, wird aufgerichtet in
aller Welt. Das Kreuz beherrscht die Welt.
Es würde im Rahmen dieser Ausführungen zu weit führen, die
einzelnen Geschehnisse durchzugehen. Aber das wenige möge genügen,
um zu zeigen, daß das Geschehen von außen, aufbrechende neue
Kriegsnöte, Hunger, eine mögliche Verschärfung zwischen Welt und
Gemeinde und alle die vielen anderen Dinge, die uns bedrängen,
nicht wahllos auf uns einstürmen, um uns zu vernichten, sondern
daß sie ein fester Bestandteil des geordneten Planes Gottes sind,
das Reich Christi zu verwirklichen. Über allem Streit und Hader,
über aller Not ragt das Zeichen des kommenden Reiches, das Kreuz
auf Golgatha.
Und das sei uns auch zum Trost gesagt. Es ist nicht so, als gäbe
es auch gar nichts auf dieser Erde, daß uns sichtbar machen kann,
daß die Königsherrschaft Jesu Christi wirklich schon
hereingebrochen ist. Daß sie auch noch für viele verborgen
bleibt, daß sie auch noch weiterhin mit der Herrschaft der
Gewaltigen dieser Welt im Streit liegt, daß es auch noch
aussieht, als wäre sie der Vernichtung anheimgefallen, ist sie
doch für den, der sich den Blick dafür öffnen läßt, schon heute
erkennbar, nicht nur in seinem Worte, sondern auch äußerlich
sichtbar. Diese Königsherrschaft Jesu Christi ist sichtbar in
ihrer Herrlichkeit, die noch von keiner anderen Pseudoherrschaft
übertroffen ist.
Sind wir, jeder einzelne von uns, der das Zeichen des Kreuzes zu
seinem Zeichen gemacht hat, nicht der beste Beweis, daß die
Übergabe der ganzen Welt an den König Jesus Christus in der
Ausführung steht. Welche Wunder geschehen doch auch heute unter
der Wirkung des Wortes Gottes. Menschen, die sich dem anderen
sogenannten Weltherrscher verschrieben hatten, verlassen ihn und
treten dem wahren Herrscher Jesus Christus bei. Ist es nicht auch
ein Zeichen des Sieges des Kreuzes, daß trotz der damaligen
Verfolgung durch die vielen Jahrhunderte hindurch, die Gemeinde
steht und lebt. Die größten Verfolgungen haben sie wohl in die
Tiefe geführt, aber sie nicht zum Erliegen bringen können. Die
Gemeinde Jesu Christi ist wohl den mannigfachen Belästigungen und
Verfolgungen des Widersachers ausgesetzt, aber selbst die Pforten
der Hölle haben sie nicht überwältigen können. Oder schauen wir
das Werk der Mission in den letzten Jahrhunderten an. Das, was
niemand für möglich gehalten hat, ist heute Tatsache geworden. Die
Herrschaft Jesu Christi wird in Hunderten von Sprachen von allen
möglichen Völkern und Rassen besungen. Wo vor wenigen Jahrzehnten
noch finsterstes Heidentum herrschte, sind heute frohe und
singende Gemeinden.
Es ist schon etwas daran, daß trotz der Bedrängnisse das Kreuz
weitergetragen wird bis an die Enden der Welt. Nicht nur
Niederlagen, sondern auch Sieg auf Sieg, sind Tatsachen, daß das
Reich nahe herbeigekommen ist. Jesus Christus schenkt diese Siege
den Menschen, die sich willig für seinen Dienst machen. Er braucht
Menschen, die das Zeichen des Kreuzes weiter vortragen. Er braucht
Menschen, um sein Reich zu bauen. Es darf für uns das Kreuz nicht
etwas sein, das wir möglichst nur für uns allein haben wollen. O,
möchte dieses Kreuz, gehalten in unseren Händen eine glühend heiße
Angelegenheit werden, die uns verbrennt, wenn wir es nicht an
andere weitergeben,
Denn wahrlich, nur am Kreuz kann diese Welt genesen. Nur wenn das
Kreuz Christi aufgerichtet ist, haben wir Ruhe vor unseren
Feinden.
Das Kreuz beherrscht die Welt!
Wir können nichts anderes tun als unseren Vater im Himmel bitten,
zusammen mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Heiland:
Dein Reich komme!

Vortrag, gehalten von Karl Schwittay, im Mai 1948, in einem
Gemeindekreis der

Evgl. Gemeinde in Wuppertal-Unterbarmen.